Feldlinien neigen sich mit der Breite
Nahe dem Äquator verlaufen die Magnetfeldlinien der Erde fast flach über der Oberfläche, nahe den Polen tauchen sie steil in sie hinein. Eine Meeresschildkröte, die diesen Winkel spürt, weiß ungefähr, wie weit nördlich oder südlich sie ist.
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- Die gebogene Feldlinie, die von Pol zu Pol um den Globus verläuft.
- Der gerade silberne Stab, der flach auf dem Äquator liegt, parallel zur Feldlinie darüber.
- Die Meeresschildkröte auf dem Globus über Nordeuropa.
- Der schattierte bernsteinfarbene Keil zwischen dem nördlichen Stab und der Feldlinie.
Beispiele
- Eine Inklinationsnadel auf einer waagerechten Achse: Je weiter man nach Norden geht, desto stärker zeigt ein Ende nach unten.
- Die Kompass-App im Handy nutzt einen Magnetsensor, der das Feld in drei Richtungen misst, nicht nur links und rechts.
Das Wichtigste
- Der Winkel zwischen Feldlinien und Boden beträgt am magnetischen Äquator fast 0° und an den Polen fast 90°.
- Dieser Winkel ändert sich gleichmäßig mit der geografischen Breite, sein Messwert verrät einem Tier also seine Nord-Süd-Lage.
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