Wie ein Nervensignal wandert
Eine Nervenzelle sammelt Signale über ihre Äste und schickt dann einen elektrischen Impuls durch ihre lange Faser. Der Impuls springt zwischen den Lücken der fetthaltigen Hülle und löst am Ende Botenstoffe aus, die die Nachricht an die nächste Zelle weitergeben.
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- Dendrit — Ast des Zellkörpers, der Signale von anderen Nervenzellen aufnimmt.
- Zellkörper — addiert alle eingehenden Signale und feuert erst, wenn die Summe einen Schwellenwert überschreitet.
- Myelinscheide — fetthaltige Hülle, die das Axon isoliert und die Ladung darin hält.
- Ranvier-Schnürring — freiliegende Lücke, in der der Impuls neu aufgebaut wird und so von Lücke zu Lücke springt.
- Axonende — Endknopf, der Botenstoffe in den synaptischen Spalt zur nächsten Zelle abgibt.
Beispiele
- Eine heiße Pfanne anfassen: Das Signal läuft mit über 100 Metern pro Sekunde den Arm hinauf, die Hand zuckt fast sofort zurück.
- Die Kunststoffhülle eines Ladekabels macht dasselbe wie Myelin: Sie hält den Strom im Draht.
Das Wichtigste
- Ein Signal läuft immer in eine Richtung: Dendriten → Zellkörper → Axon → Endknöpfe.
- Ein Aktionspotential ist Alles-oder-Nichts, und Myelin macht es bis zu 100-mal schneller.
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