Ummauerte Marktstadt
Frei zugänglich bis zum Montag, 5. Oktober
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Eine Stadt drängt sich hinter Steinmauern, mit einem Marktplatz in der Mitte und Werkstätten entlang der Gassen. Tuchhändler und Handwerker beginnen, die Angelegenheiten ihrer Stadt selbst zu regeln.
Auf dem Bild
- Das Torhaus: der einzige Bogen in der Stadtmauer, durch den Karren und Händler einziehen
- Ein Marktstand: ein Tisch auf Böcken unter Stoff, beladen mit gefalteten Tuchballen und aufgestapelter Keramik
- Der Webstuhl in einer offenen Werkstatt: ein Weber an den Tritten, die Fäden straff gespannt
- Der Amboss in der Werkstatt daneben: ein Schmied, der eine glühende Eisenstange hämmert
Beispiele
- Ein Samstagsmarkt auf dem Stadtplatz, wo die Verkäufer für ihren Stand zahlen und die Regeln der Stadt befolgen.
- Handwerker desselben Gewerbes, Bäcker oder Zimmerleute, die Preise absprechen und gemeinsam Lehrlinge ausbilden.
Das Wichtigste
- Ab dem 11. Jahrhundert wuchs der Handel wieder, und viele neue Städte entstanden hinter Mauern.
- Händler und Handwerker schlossen sich zusammen und zahlten den Herren für schriftliche Urkunden, die ihrer Stadt das Recht auf Selbstverwaltung gaben.
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